14 einfache Maßnahmen gegen langweilige Kommunikation! (3) Das eigene Charisma wiederfinden!

September 28, 2018 0 By Kerstin

Willkommen bei Blogbeitrag Nr. 3 meiner Artikelserie:

14 einfache Maßnahmen gegen langweilige Kommunikation!

In diesem Beitrag geht es um eine für viele Menschen unvorstellbare Kommunikations-Qualität: Eine charismatische Ausstrahlung zu entwickeln!

Es wird oft gesagt, dass man Charisma entweder hat oder eben nicht hat. Oft ist damit gemeint, dass man sich Charisma nicht antrainieren kann. Ja, das sehe ich auch so!

Charisma will einfach nur freigelegt werden,
wir haben es alle!

In diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen das Wesen des Charisma aus meiner Sicht erläutern und Ihnen dann zeigen, wie Sie sich Schritt für Schritt in Richtung einer “gewinnenden Ausstrahlung” bewegen können.

Es geht darum, Ihr eigenes Charisma wiederzufinden!

 

Teile der Artikel-Serie “14 Maßnahmen gegen langweilige Kommunikation”:

  1. Unterbewusstseinsfreundliche Worte verwenden
  2. Urlaub von Kommunikations-Regeln machen
  3. Das eigene Charisma wiederfinden!
  4. Permissiv kommunizieren!
  5. Offene Fragen verwenden!

 

Maßnahme 3: Das eigene Charisma wiederfinden!

Charisma – das ist die besondere Eigenschaft besonderer Menschen, die es ihnen erlaubt, nach Belieben über andere Menschen zu “herrschen”. Und in der Kommunikation bedeutet Charisma, dass Sie, anstatt Langeweile zu produzieren, nach Herzenslust mit Ihrer charismatischen Ausstrahlung großzügig die Seele oder das Herz Ihrer Zuhörer, Gesprächspartner oder Leser berühren.

In vielen Traditionen ist mit dem Begriff “Charisma” die Bedeutung einer “Gabe”, einer “Gnade”, eines Talents oder Geschenk Gottes verbunden. Manchmal schwingen auch einige Prisen “Autorität” und “Führungskompetenz” mit.

Und heute bezieht der allgemeine Sprachgebrauch den Begriff “Charisma” einfach auf Personen, die eine starke und gewinnende Ausstrahlung haben.

Charisma steckt in jedem Menschen – es gehört zur Grundausstattung des Modell Mensch!

Atmen Sie tief durch, machen Sie es sich bequem und vernehmen Sie die Worte:

Auch Sie haben Charisma!

Lassen Sie uns Ihr Charisma wieder freilegen und die Zeiten langweiliger Kommunikation sind wieder etwas weiter in die Vergangenheit gerückt.

 

Die eigene Ausstrahlung befreien

In Blogbeitrag Nr. 2 dieser Artikelserie zeigte ich Ihnen, dass Sie auf Ihren tiefen Ebenen aus Energie und Information bestehen und dass Energie immer bedeutet, dass wir von Energiefeldern sprechen. Mit diesem Verständnis ist es auch klar, dass wir so etwas wie eine Ausstrahlung tatsächlich haben und uns nicht nur gefühlt “einbilden”.

Je mehr die Energie in uns fliesst, um so stärker, farbenfroher und prächtiger ist unser Energiefeld und damit unsere Ausstrahlung!

Wenn wir Charisma mit Ausstrahlung in Verbindung bringen, dann bringen wir Charisma mit unserem Energiefeld und unseren Energien in Verbindung. Je freier es fliesst, desto sensationeller unser Energiefeld und damit die Ausstrahlung.

Also sorgen wir nur dafür, dass die Energie in uns prächtig fliesst und nicht blockiert wird.
Das hört sich doch nun wirklich nicht so schwer an, oder?

Wir beseitigen energieblockierende Stellen und befreien damit den Energiefluss in uns und damit die Ausstrahlung.
Alles klar?

 

Energieblockierende Stelle Nr. 1: Masken-Orte

Bereits als Baby lernen wir:
“Wenn ich mich so oder so verhalte, dann hat dies diese oder jene Konsequenz!”

Jedes “Verhalten” bedingt eine Veränderung meines natürlichen Energiefeldes und weil ich mir von einem bestimmten Verhalten einen “Gewinn” oder “Vorteil” verspreche, “maskiere” ich meine Ausstrahlung.
Somit strahle ich nicht mehr aus, wer ich bin – und somit kann ich auch kein wirkliches Charisma haben.

Im psychologischen Kontext gesprochen: ich entwickle einen Widerstand gegen mein natürliches Sein und lerne stattdessen bestimmte Verhaltensweisen. Widerstand bedingt eine Blockade des Energieflusses in mir.

Wenn Sie (unbewussten) Widerstand gegen sich selbst entwickeln, dann werden Sie sich nicht wirklich lieben können, denn Sie erkennen vor lauter Masken ja nicht einmal, wer Sie wirklich sind.

Wenn Sie nicht wissen, wer Sie wirklich sind, dann entwickeln Sie kein wirkliches Selbstbewusstsein und nehmen sich die Chance Ihre so genannten Stärken und Schwächen zu entdecken und anzunehmen.

Wenn Sie nicht wissen, wer Sie wirklich sind, dann wird es Ihnen schwer fallen, in dem, was Sie tun, einen Sinn, einen Lebenssinn, zu entdecken, denn Ihr Verhalten ist nicht kongruent mit dem, was Sie als Energiefeld sind.

Und somit strahlen Sie nicht aus, wer oder was Sie sind!

Maßnahme 3a: Lassen Sie die Masken fallen!

Dann können Sie auf Entdeckungsreise Ihres wahren Selbstes gehen, und alles, was Sie entdecken, staunend, begeistert und dankbar annehmen. So stärken Sie Ihr Energiefeld und jede Entdeckung Ihrer Selbst wird ein gewinnender Moment, denn Sie entdecken den Reichtum, der Sie wirklich sind.

Und was macht Ihre Ausstrahlung? Sie wird zu einer gewinnenden Ausstrahlung, denn Sie haben ein “Gewinn-Bewusstsein” entwickelt und werden in letzter Konsequenz sich selbst als einen “Gewinn” ansehen.
Das hat nichts mit Eitelkeit der “eingebildet” sein zu tun.
Sie haben sich das größte Geschenk gemacht: Sie haben erkannt, wer Sie sind – und diesen “Gewinn” angenommen.

Genau dies strahlen charismatische Personen aus!

Sind charismatische Persönlichkeiten die schönsten, attraktivsten, gebildetsten Menschen? Häufig sind sie das nicht, sie sind einfach nur “besonders” und diese Besonderheit liegt im Erkennen und Anerkennen des eigenen Wesens.

To Do

Hören Sie auf, sich darum zu kümmern, was andere von Ihnen denken könnten. Haben Sie den Mut, Ihr wahres Gesicht zu zeigen. Dann entwickeln Sie interessanterweise nämlich ein echtes Interesse für andere Menschen, verbunden mit dem ehrlichen Wunsch, sich mit anderen Menschen zu verbinden.
So werden Sie zu einem Gewinn für andere Menschen!
Das fördert erneut eine gewinnende Ausstrahlung!

 

Die eigene “Wichtigkeit” zurücknehmen

Wenn Sie sich selbst in der Kommunikation für wichtig halten, dann halten Sie “Andere” automatisch für unwichtig. Dies ist ein einfaches Prinzip der so genannten Dualität und des polaren Prinzips des “Stücks und Gegenstücks”.

Wie wollen Sie sich verbinden (communicare = verbinden), wenn Sie nicht wenigstens auf einem ähnlichen “Level” sind?

Die häufigsten Ursachen für das eigene Wichtignehmen sind übrigens:
Angst, Unsicherheit, Sorgen und Manipulationsbemühungen.

Sie sind also beispielsweise so sehr damit beschäftigt, sich bei Ihrem Vortrag nicht zu blamieren und in jedem Fall als interessanter und auch brillanter Redner wahrgenommen zu werden, dass Sie so nur noch sich selbst und Ihr Bedürfnis wichtig nehmen und damit automatisch die Zuhörer weniger wichtig sind.

Unbewusst wollen Sie damit Ihre Zuhörer “verändern”, denn diese sollen Sie ja nun toll finden. Würden Sie sich selbst für toll halten, dann hätten Sie dieses Bestreben nicht.

Sie wollen nun also eine bestimmte “Wirkung” erzielen, stellen Ihre Bedürfnisse also in den Vordergrund und lernen ein bestimmtes Verhalten.

Indem Sie Ihre eigene “Wichtigkeit” zurücknehmen, geben Sie der “Wichtigkeit” anderer Menschen Raum.

Indem Sie sowohl das Thema “Verhalten” als auch das Thema “Wirkung” loslassen, entdecken Sie Ihre wahre Natur, Ihre wahre Grösse und geben anderen Menschen den Raum, es Ihnen gleich zu tun!

So werden Sie zur Einladung an andere Menschen, sich selbst zu entdecken und damit werden Sie zum Hauptgewinn für alle Menschen!

Das fördert eine “gewinnende Ausstrahlung” und es fördert das Verbinden, also eine interessante statt langweilige Kommunikation!

Maßnahme 3b: Nehmen Sie sich nicht so wichtig und auch nicht so ernst!

Ein Wichtigtuer ist jemand, der sich so verhält, als sei er das Wichtigste auf der Welt. Damit möchte er bestimmte Dinge bewirken, wie beispielsweise Anerkennung, Bewunderung oder Wertschätzung.

Lassen Sie das mit dem “wichtig tun”.

Wenn ich einen Vortrag halte, dann ist es mir ziemlich egal, was die Zuhörer von mir denken. Die ersten paar Minuten brauche ich zum “warm werden” und da habe ich mir angewöhnt, bis zum Erreichen meiner optimalen Betriebstemperatur den Zuhörern ihre Erwartungen und “Bilder” bezüglich meiner Person zu spiegeln. Das schafft manchmal nicht unbedingt die herzlichste Atmosphäre. Das ist mir jedoch gleichgültig, ich laufe gemütlich zur Hochform auf und nehme wahr, womit ich den Zuhörern dienen kann. Ich nehme die Zuhörer also wichtig in diesem Moment. Das ist auch ganz natürlich: Ich wurde engagiert, um den anwesenden Menschen in einem bestimmten Thema zu dienen. Es geht nicht um mich, es geht um die anwesenden Menschen. Mein Job ist es, diesen Menschen zu dienen!
Ein Diener nimmt seinen “Herrn” natürlich wichtiger als sich selbst.
Und ich bin wie ich bin – auch vor Hunderten von Menschen. Ich diene diesen Menschen nur, wenn ich mich so zeige, wie ich bin, wenn ich diesen Menschen erlaube, mich so wahrzunehmen, wie ich bin.
Und dann, wenn ich warmgelaufen bin, dann gebe ich wahrhaftig alles!
Das ist ganz wichtig: GEBEN SIE – und zwar Ihr Bestes.
Ihr Bestes ist übrigens das, was Sie sind!

 

Verschenken Sie Ihr wahres Selbst!

Verschenken hat nichts mit “gratis” oder “kostenlos” zu tun. Es geht um etwas ganz Einfaches:

Machen Sie Ihre wahre Natur, Ihre wahre Ausstrahlung zu einem Geschenk für andere Menschen.

Das Geschenk ist, dass Sie sich nicht “verhalten” oder etwas “bewirken” wollen, sondern sich selbst, Ihre natürliche Ausstrahlung, ausstrahlen. Das ist alles, was es braucht. In anderen Menschen erwacht die tiefe und kaum wahrnehmbare Sehnsucht, auch alle Masken, Verhalten und “Wirkungen” abzulegen und wie damals als “frisches” Baby wieder ganz natürlich sein zu dürfen. Das ist der Gewinn, den andere Menschen an Ihnen haben!

Und das ist mein Verständnis von Charisma!

Finden Sie Ihr Charisma, indem Sie sich immer öfter erlauben, Ihre Masken fallen zu lassen und immer wieder so mutig sind, Ihre Ängste, Sorgen oder “Bewirkungswünsche” loszulassen, also Ihre Wichtigkeit zurücknehmen.

Dies ist eine sehr einfache und wirksame Maßnahme gegen langweilige Kommunikation und für ein reiches Leben!

Es ist möglicherweise ungewohnt, doch das war Ihr iPhone oder iPad am Anfang auch, oder?

 

14 einfache Maßnahmen gegen langweilige Kommunikation – Fortsetzung in 7 Tagen!

 

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